Gestalttherapeutische Aufstellungsarbeit

Die Aufstellungsarbeit findet in einer Gruppe von 8-15 Personen statt. Ein/e Teilnehmer/in stellt als Protagonist/in ein Thema auf. Das Thema kann ein Konflikt im aktuellen Beziehungssystem oder der (Herkunfts)Familie sein, körperliche Symptome oder eine Krankheit, berufliche Situation oder Entscheidungsfragen.

Die anderen Teilnehmer unterstützen den Protagonisten, in dem sie sich als Stellvertreter für einzelne Personen oder Komponenten des Themas aufstellen lassen. Zum Beispiel als Familienmitglied, Organ oder Körperteil, verschiedene Arbeitsstellen oder Wahlmöglichkeiten.  Die Erfahrung als Stellvertreter kann sehr intensiv sein und auch eigene Themen lösen, die in Zusammenhang mit dem aufgestellten Thema stehen.

Sobald alle Stellvertreter im Raum aufgestellt sind, beginnt das morphogenetische Feld zu wirken und in Begleitung des Therapeutin kann der Protagonist konkrete Wünsche und Fragen ins Feld geben.

Gestalttherapeutische Aufstellungsarbeit folgt ganz der Haltung „Was ist, darf sein. Was sein darf verändert sich.“ (Werner Bock). Im Gegensatz zu anderen Stilen, werden in der Gestalt-Aufstellung keine vorgefertigten Lösungssätze angewendet. Die Stellvertreter werden auch in keine Lösungs-Ordnung „bugsiert“.  Stattdessen finden Protagonist, Therapeut und Stellvertreter im achtsamen Kontakt miteinander eine Lösung der Situation hin zu mehr Zufriedenheit für den Protagonisten.

Bei einer psychischen Erkrankung wird empfohlen, mit einem Arzt oder Therapeuten die Teilnahme an dem Seminar abzuklären. Aufstellungs-Arbeit kann eine Psychotherapie unterstützen, diese jedoch niemals ersetzen. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung.

Seminargebühren: 50€ für Protagonist/innen // 20 € für Stellvertreter/innen